BlackRock hat beschlossen, sich von Krypto-ETFs fernzuhalten, bis die Märkte legitimiert sind. BlackRock, ein weltweit führendes Unternehmen in der Vermögensverwaltung, hat sich dem Club der Krypto-Skeptiker angeschlossen und Vorbehalte gegenüber Kryptowährungen geäußert. In einem kürzlich abgehaltenen Forum gab der CEO von BlackRock, Larry Fink, bekannt, dass sich seine Organisation entschieden hat, sich vom Angebot eines börsengehandelten Kryptowährungsfonds (ETF) zu distanzieren, bis die Märkte allgemein legitimiert sind.

Finks Vorbehalte wurden während der New York Times DealBook Conference in Manhattan Anfang des Monats dargelegt. In einem Interview antwortete der BlackRock-Chef auf Fragen zur Akzeptanz der von den Krypto-Märkten versprochenen Angebote durch sein Unternehmen.

Der CEO machte deutlich, dass BlackRock nicht gänzlich gegen virtuelle Geldformen und kryptoassoziierte Investitionen sei, sondern eher Das Vermögensverwaltungsunternehmen BlackRock hält sich mit Krypto-ETFs zurück, was den Einstieg in die Szene zum jetzigen Zeitpunkt angeht. Insbesondere bemerkte Fink, dass sein Unternehmen definitiv die Freigabe eines Kryptowährungs-ETF in Betracht ziehen wird, sobald die Kryptomärkte ordnungsgemäß legitimiert sind.

Als Gründe für sein Zögern nannte Fink regulatorische Fragen und den Ruf von Kryptowährungen als Zahlungsmittel für illegale Waren im Dark Web. Die Lücke zwischen Krypto-ETF-Zulassung und Marktlegitimität In den letzten Monaten haben die Anleger den Atem angehalten, was das Schicksal der Kryptowährungs-ETF-Zulassungen angeht, die von der US-Börsenaufsichtsbehörde SEC (Securities and Exchange Commission) festgelegt wurden.

Es liegt auf der Hand, dass die Legitimität der Kryptowährungsmärkte nur durch die Genehmigung der ETF-Anträge durch die Finanzbehörden erreicht werden kann.

Sie fragen sich vielleicht, ob die Zulassung von Krypto-ETFs und die letztendliche Legitimität von Kryptomärkten ein fast erreichbarer Traum ist. In einem kürzlich abgehaltenen Forum gab der CEO von BlackRock, Larry Fink, bekannt, dass sich sein Unternehmen dafür entschieden hat, keinen börsengehandelten Kryptowährungsfonds (ETF) anzubieten, bis die Märkte allgemein legitim werden. Nun, das bleibt abzuwarten.

Die SEC hat es nicht eilig, den Namen von virtuellen Währungen durch ETF-Zulassungen zu reinigen. Im Jahr 2018 lehnte die SEC eine Reihe von kryptobasierten ETF-Anträgen ab, um das Zögern der Organisation bei der Legitimierung virtueller Währungen zu unterstreichen. Dies kommt zu einer Zeit, in der immer mehr Anleger erwägen, Bitcoin und andere Krypto-Coins als Wertpapiere in ihre Portfolios aufzunehmen.

Ein Beispiel: Bitcoin-ETF-Anträge Wie bereits erwähnt, scheint die SEC mit der Entscheidung, bestimmte Bitcoin-ETF-Anträge zu genehmigen, zu zögern. Nichtsdestotrotz scheint es, dass die Anträge von VanEck und SolidX das Licht der Welt erblicken werden. Die SEC hat ihre Entscheidung in dieser Angelegenheit vertagt, und die Anleger sind immer noch gespannt auf das Schicksal des Antrags.

Dieser Aspekt wird durch ein kürzlich geführtes Fox Business-Interview mit Gabor Gurbacs von VanEck gut widergespiegelt. In dem Gespräch drückte Gurbacs seinen vorsichtigen Optimismus über die bevorstehende ETF-Zulassung angesichts des wachsenden Hungers der Amerikaner nach einem Bitcoin-ETF aus. SECs Anti-Crypto Rationale Die SEC bemängelt die Branche wegen bestehender Schlupflöcher, die Anlegern die Möglichkeit geben, Preise zu manipulieren.

Dies führt zu einem hohen Betrugspotenzial auf den Kryptomärkten. So stellte die Aufsichtsbehörde beispielsweise fest, dass die NYSE Arca, die den ProShares-Antrag gestellt hat, wichtige Anforderungen nicht erfüllt hat. Außerdem lehnte die SEC einen ETF-Antrag der Milliardärszwillinge Cameron und Tyler Winklevoss ab, der eine Plattform für den Handel mit physischem Bitcoin geboten hätte.

Die SEC nannte die Volatilität von Bitcoin als einen der Hauptgründe für ihre Entscheidung. In den letzten Monaten haben die Anleger den Atem angehalten, was das Schicksal der Kryptowährungs-ETF-Zulassungen angeht, die von der US-Börsenaufsichtsbehörde SEC (Securities and Exchange Commission) beschlossen bis die Branche ausgereift ist.

Das Vermögensverwaltungsunternehmen BlackRock hält sich mit Krypto-ETFs zurück, bis die Branche ausgereift ist

Die oben genannten Ereignisse machen deutlich, wie sich die ETF-Zulassung auf die Legitimität der Kryptomärkte auswirkt. Eine globale koordinierte Anstrengung zur Standardisierung der Börsenpraxis scheint die einzige Lösung zu sein, um die Akzeptanz von Kryptomünzen zu erreichen.

Ausblick Wenn die SEC die anhängigen ETF-Anträge genehmigt, erhält die Kryptomarktszene die dringend benötigte Legitimierung.

Möglicherweise könnte diese Entscheidung die aktuelle Meinung von BlackRock über die Notwendigkeit eines Einstiegs in die Kryptowährungsszene beeinflussen. Fink erkennt jedoch die technischen Probleme an, die Kryptomärkte mit sich bringen, einschließlich einer langjährigen Auseinandersetzung zwischen Regierungsbehörden und Befürwortern der Online-Anonymität.

Die Legitimierung von Kryptomärkten wird erst dann erfolgen, wenn die Regierungen das Gefühl haben, dass sie die Märkte wirklich kontrollieren. Es versteht sich von selbst, dass Probleme wie Steuerhinterziehung auftauchen könnten, falls die Länder Bitcoin und anderen virtuellen Münzen den Segen geben, den die Investoren wünschen. In den Augen von Fink teilt BlackRock diese Bedenken, glaubt aber fest daran, dass die Zukunft des elektronischen Handels in den Startlöchern steht - es wird eine Zeit kommen, in der digitale Währungen eine rechtlich akzeptierte Methode zur Speicherung von Vermögen sein werden.


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