Bei jedem Gespräch über Investitionen wird Ihr Portfoliomanager oder Finanzberater wahrscheinlich das Wort Risikoprofil erwähnen. Auch in Unternehmen sprechen die Anleger immer wieder über das Risikoprofil der Unternehmen, an denen sie interessiert sind.

Was also ist ein Risikoprofil? Was ist ein Risikoprofil? Ein Risikoprofil ist eine Bewertung der Fähigkeit und Bereitschaft einer Person, ein Risikoprofil erklärt einzugehen.

Bei Unternehmen bezieht sich ein Risikoprofil auf die Bedrohungen, denen das Unternehmen ausgesetzt ist. Portfoliomanager und Finanzberater verwenden Ihr Risikoprofil, um die Verteilung der Vermögenswerte in Ihrem Anlageportfolio zu bestimmen. Anhand Ihres Risikoprofils können Sie Ihre Risikotoleranz und -abneigung ermitteln und sie mit den entsprechenden Vermögenswerten und dem damit verbundenen Risikosatz abgleichen.

Unter Risikoaversion versteht man die Bereitschaft, ein Risiko einzugehen. Sie könnten zum Beispiel auf der Suche nach höheren Renditen sein, egal wie hoch das Risiko ist. Dies zeigt, dass Sie eine hohe Risikoprofil erklärt haben im Vergleich zu einem Anleger, der sein Kapital eher erhalten möchte, als eine Gelegenheit mit höheren Renditen wahrzunehmen. Ein solcher Anleger mit einer geringen Risikobereitschaft ist risikoscheu. Personen, die bereit sind, für mögliche hohe Renditen Risiken einzugehen, unabhängig von der Marktvolatilität, sind risikofreudig.

Als Anleger können Sie Ihre Fähigkeit, Risiken einzugehen, beurteilen, indem Sie Ihre Vermögenswerte und Verbindlichkeiten überprüfen. Wenn Sie mehr Vermögenswerte als Verbindlichkeiten haben, sind Sie sehr risikofähig. Umgekehrt haben Personen mit mehr Verbindlichkeiten und wenig Vermögen eine geringe Risikofähigkeit. Wenn Sie beispielsweise über einen gut gefüllten Notfallfonds, ein Rentenkonto, einen Versicherungsschutz sowie andere Anlage- und Sparkonten ohne persönliche Kredite oder eine Hypothek verfügen, zeigt dies, dass Sie eine hohe Risikofähigkeit haben.

Allerdings ist es gut zu wissen, dass Risikofähigkeit und Risikobereitschaft nicht immer übereinstimmen. Nur weil jemand ein hohes Vermögen und geringe Verbindlichkeiten hat, heißt das nicht, dass er Risiken eingehen kann.

Risikoprofil erklärt

Möglicherweise ist der Anlagestil einer Person konservativ und ihre Risikobereitschaft gering. Die oben genannte Person könnte zum Beispiel eine geringe Risikobereitschaft haben, aber ihr Portfolio zeigt, dass sie eine hohe Risikofähigkeit hat. Dies wirkt sich letztlich auf den Prozess der Zusammenstellung des Anlageportfolios aus. Was ist zu beachten Bei der Erstellung eines Risikoprofils müssen die Anleger meist einen Fragebogen ausfüllen, und die Gesamtpunktzahl trägt zur Bestimmung ihres Risikoprofils bei.

Einige der Fragen beziehen sich auf das Alter, das Einkommensniveau, das Komfortniveau ihrer Investitionen und alle bedeutenden Veränderungen im Leben. Außerdem muss man unter Umständen auch angeben, wie man mit möglichen Verlusten umgehen kann. Je wahrheitsgemäßer Ihre Antworten sind, desto besser ist Ihr Finanzberater oder Portfoliomanager in der Lage, ein Portfolio zu erstellen, das Ihrer Risikofähigkeit und -bereitschaft sowie Ihren Anlagezielen entspricht.

Die 3 Arten von Risikoprofilen Aggressives Risikoprofil Ein aggressives Risikoprofil zeigt an, dass der Anleger bereit ist, hohe Risiken einzugehen, um möglichst hohe Erträge zu erzielen.

Junge Anleger sind manchmal aggressiver, weil sie einen langen Zeithorizont haben, der es ihnen ermöglicht, die Risikoprofil erklärt zu verkraften. Die meisten aggressiven Anleger haben Erfahrung und verstehen, wie der Markt und die Wirtschaft funktionieren, und sind bereit, in Risikoprofil erklärt zu investieren, die höhere Erträge versprechen.

Moderates Risikoprofil Ein Anleger mit einem moderaten Risikoprofil hat eine mittlere Bereitschaft und Fähigkeit, Risiken einzugehen. Kurz gesagt, sie wollen nicht zu viel Risiko eingehen, aber dennoch eine Rendite aus ihren Investitionen erzielen. Wenn dies Ihr Risikoprofil ist, können Sie ein ausgewogenes Portfolio wählen, das sowohl Aktien als auch Schuldtitel enthält.

Konservatives Risikoprofil Anleger mit einem konservativen Risikoprofil haben eine geringe Fähigkeit und Bereitschaft, Risiken einzugehen. Diese Anleger suchen nach Anlagewerten mit geringer Volatilität und geringer Rendite. Wenn Sie ein konservativer Anleger sind, wird Ihr Risikoprofil erklärt hauptsächlich aus Schuldtiteln bestehen.

Unterm Strich sollte Ihr Anlageportfolio mit Ihrer Risikofähigkeit und -bereitschaft sowie Ihren finanziellen Zielen übereinstimmen. Auch wenn Sie einen Portfoliomanager haben, sollten Sie sich vergewissern, dass Sie sich mit den Anlagen, in die er investiert, wohlfühlen und dass er Sie nicht mit der Sorge um den Verlust Ihres Kapitals und Ihrer Rendite um den Schlaf bringt.


6 25 4