Marktübersicht: Die Metalle sind im frühen Handel am Mittwoch etwas schwächer, da die Risikoaversion zurückgeht - vorerst jedenfalls.

Die Anleger scheinen im Moment über ihre Schulter zu schauen, scheinen aber nicht übermäßig besorgt zu sein. Das jüngste Säbelrasseln Nordkoreas und die harten Worte der USA sind zur Wochenmitte etwas ruhiger geworden.

Natürlich kann diese Situation jederzeit wieder aufflammen und möglicherweise Schockwellen durch die globalen Finanzmärkte schicken. Die Anleger werden auch die Beziehungen zwischen den USA und Russland genau beobachten, da die jüngsten US-Militärschläge in Syrien die Spannungen zwischen den beiden Ländern verschärft haben.

Wichtige Daten: Die jüngsten Daten zu den MBA-Hypothekenanträgen zeigten heute einen Rückgang bei den Anträgen auf den Erwerb neuer Eigenheime, während die Refinanzierungsaktivitäten leicht anstiegen.

Die Hypothekenzinsen sind in den letzten Wochen gesunken, und ein weiterer Rückgang könnte die Aktivität weiter ankurbeln. Heute Nachmittag werden die Anleger die neuesten Daten aus dem Beige Book der Fed erhalten.

19. April Mid-Week Market Update

Da die Zentralbank in letzter Zeit eher zurückhaltend war, dürften die Anleger diesen Bericht aufmerksam verfolgen, um die Entwicklung der Zinssätze abzuschätzen. Obwohl eine Zinserhöhung im Juni nach wie vor wahrscheinlich ist, gibt es eine Reihe von Problemen, die die Zentralbank möglicherweise in der Warteschleife halten könnten.

Außerhalb der Märkte: Der Aktienmarkt ist heute auf dem Weg nach oben, da die Risikobereitschaft wieder zunimmt. Obwohl der Aktienmarkt bisher noch keine neuen Höchststände erreichen konnte, hat er auch noch keinen signifikanten Zusammenbruch erlebt. Der Markt scheint derzeit innerhalb einer 19. April Mid-Week Market Update Spanne zu schwanken und muss erst noch seinen Weg finden.

Die Anleihekurse sind nach wie vor hoch (auch wenn sie heute niedriger sind), was auf eine zugrunde liegende Risikoaversion und/oder die zunehmende Meinung, dass die Fed die Zinsen nicht so aggressiv anheben wird wie bisher angenommen, hindeuten könnte. Der Dollar-Index liegt nach wie vor unter der Schlüsselmarke von 100 Punkten, und weitere Rückgänge könnten sich positiv auf den Metallkomplex auswirken. Das große Bild: Die Metalle bleiben bis zum Beweis des Gegenteils im Buy the dips-Modus.

Die gegenwärtigen geopolitischen Spannungen mit Russland, Syrien und Nordkorea dürften in nächster Zeit nicht vollständig abklingen, und diese Spannungen könnten die Aktienmärkte belasten, während sie für den Metallkomplex und andere vermeintlich sichere Häfen förderlich sind.

Die Anleger warten auch auf die Umsetzung wichtiger politischer Maßnahmen, mit denen die Trump-Administration im Wahlkampf geworben hat, wie Steuerreformen und Haushaltsausgaben.


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