Die brasilianische Zentralbank hat ihre Meinung zu Whatsapp Pay, dem von Whatsapp angebotenen Peer-to-Peer-Geldtransferdienst, geändert. WhatsApp Pay in Brasilien genehmigt Facebook hat Whatsapp im Jahr 2014 für mehr als 21 Milliarden Dollar übernommen.

Damals bestand das Geschäftsmodell des Unternehmens darin, von seinen Kunden 1 Dollar pro Jahr für den Zugang zu seinem Dienst zu verlangen. Kurz nach der Übernahme entfernte Facebook die Gebühren und machte das Produkt praktisch kostenlos. Seitdem versucht das Unternehmen, die beliebte App, die weltweit von Milliarden von Menschen genutzt wird, zu Geld zu machen. Im Jahr 2020 kündigte es an, dass es WhatsApp Pay, ein Peer-to-Peer-Geldtransferprodukt, in Brasilien einführen würde.

Aufbauend auf dem bestehenden Produkt Facebook Pay würde WhatsApp Pay es Menschen ermöglichen, sich gegenseitig Geld zu senden. In einer Erklärung beschloss die brasilianische Zentralbank jedoch, sich gegen das Produkt zu wehren. Sie argumentierte, dass es einige der größten Unternehmen des Landes dezimieren würde. Außerdem hat WhatsApp mehr als 120 Millionen Nutzer im Land.

Nach einem Sinneswandel beschlossen die Zentralbank und die Finanzaufsichtsbehörde, dem Unternehmen die Genehmigung für die Einführung seines Produkts zu erteilen. Dennoch steht das Unternehmen noch vor großen Herausforderungen. So ist es dem Land beispielsweise untersagt, Zahlungslösungen mit Händlern anzubieten.

WhatsApp Pay in Brasilien genehmigt, da Facebook auf 120 Millionen Nutzer abzielt

Außerdem wird es mit Pix konkurrieren, einer relativ neuen Zahlungslösung, die mehr Funktionen bietet. Wachstum für Whatsapp WhatsApp Pay ist in Indien bereits weit verbreitet. Der Prozess der Nutzung des Tools ist relativ einfach. Die Nutzer müssen nur eine Bank hinzufügen und die Details verifizieren, dann können sie Geld an ihre Freunde und Verwandten senden. Der Dienst ist gebührenfrei und wurde in Zusammenarbeit mit Banken wie ICICI, HDFC und Axis Bank eingeführt.

Facebook plant, den Dienst auch in anderen Ländern einzuführen, um seine 21 Milliarden Dollar teure Übernahme von Whatsapp zu rechtfertigen.

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